Picasa 3.9.141.259

Funktionsreiche Bildverwaltung von Google mit Gesichtserkennung

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  • Kategorie:

    Präsentationen

  • Version:

    3.9.141.259

  • Arbeitet unter:

    Windows 8 / Windows 7 / Windows Vista / Windows XP

  • Programm in:Bei Deutsch
  • Programm-Lizenz:Kostenlos

Picasa – Die Software für eine professionelle Verwaltung von Bildern

 

Das Programm Picasa steht den Nutzerinnen und Nutzern kostenlos in Form eines Downloads zur Verfügung. Es handelt sich demnach um eine Freeware. Ursprünglich wurde Picasa von dem Entwickler LifeScape programmiert und unter einer Shareware-Lizenz für 25 US-Dollar zum Kauf angeboten. Innerhalb des Jahres 2004 hat das Unternehmen Google Inc. die entwickelnde Firma aufgekauft. Im gleichen Zuge bot Google Inc. die Software Picasa nunmehr kostenlos an. Derzeit liegt die aktuelle Fassung des Programms in der Version 3.9.137 für die Windows-Betriebssysteme (Microsoft) vor. Eine weitere Version für das Mac OS X-Betriebssystem ist ebenfalls in der Fassung Build 180 erhältlich. Das Programm dient dem professionellen und intuitiven Verwalten von digitalen Bilddateien (Jpeg, Bitmap, PNG etc.). Diese werden von den Nutzerinnen und Nutzern – gerade in der heutigen Zeit – häufig mit Digitalkameras, Smartphones, Tablet-PCs etc. erstellt. Seit dem Jahre 2006 existiert eine weitere Software, die ebenfalls unter dem Überbegriff Picasa firmiert. Dies ist das Programm Picasa-Webalben. Damit können die Nutzerinnen und Nutzer ihre selbst erstellten digitalen Bilder in das Internet stellen (Cloud-System) und anderen Personen frei zugänglich machen. Bei dem Upload eines Bildes werden jedoch die Urheber- bzw. die Nutzungsrechte an dem jeweiligen Bild hergegeben.

 

 

Picasa – Der Funktionsumfang der Software

 

Wie bereits eingangs erläutert, lassen sich mit Picasa digitale Bilder archivieren und verwalten. Das Programm richtet sich insbesondere bzw. in erster Linie an Einsteiger und Laien. Die Benutzeroberfläche ist im Gegensatz zu vergleichbaren Produkten sehr übersichtlich und einfach gestaltet. Die zu verwaltenden / archivierenden Bilder lassen sich hierbei nicht nur in Ordnern, sondern auch in sogenannten Alben anordnen. Mit Hilfe dieser Alben ist eine thematische Zuordnung der Bilder problemlos möglich. Obwohl Picasa in erster Linie der Verwaltung dient, finden sich auch einige Funktionen der Bildbearbeitung in diesem Programm wieder. So lassen sich beispielsweise rote Augen auf Fotos entfernen oder zumindest reduzieren, Filter setzen und die jeweilige Skalierung anpassen. Darüber hinaus lassen sich Fotos bzw. digitale Bilddateien ausrichten, zuschneiden und automatisch im Kontrastbereich verändern. Seit der Version 3.5 hat das Unternehmen Google die Software um einige Funktionen erweitert. So ist seit diesem Zeitpunkt etwa auch die automatische Gesichtserkennung bzw. automatische Gesichtswiedererkennung möglich. In Verbindung mit dem Google-Dienst Google Earth ist auf diesem Wege auch ein Geotagging möglich. Gesichter werden von Picasa automatisch erkannt und – sofern möglich – den entsprechenden Personen zugeordnet. Die Nutzerinnen und Nutzer können dem erkannten Gesicht anschließend einen Namen zuweisen und diese unter der Rubrik „People“ abspeichern. Auch der Dienst Google Maps ist mittlerweile mit Picasa verwoben. Somit können erkannte Fotos mit Geoinformationen hinterlegt werden. Diese Techniken werden von Datenschützern weltweit oft mit Kritik bedacht.

 

 

Picasa – Die guten und die schlechten Eigenschaften

 

Picasa bietet eine Reihe nützlicher Funktionen. Pro und Contra werden im Folgenden kurz zusammengefasst:

 

Vorteile

  • Das Programm ist kostenlos erhältlich (Freeware)
  • Das Programm ist leicht zu bedienen
  • Das Programm ist sehr einsteigerfreundlich
  • Gute Vernetzung mit weiteren Diensten

 

Nachteile

  • Datenschutzrechtlich problematisch
  • Die Nutzungsrechte an den hochgeladenen Bildern werden abgetreten

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